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Dienstag, 3. Juli 2012

Wunderblutkirche


 Bad Wilsnack

Wunderblutkirche St. Nikolai - Teil 1


Eigentlich wollte ich Euch ja gleich alle Aufnahmen auf einmal zeigen, aber das wäre natürlich mal wieder viel zu viel geworden. So könnt Ihr im 1. Teil nun die Außenaufnahmen sehen.

Oft war ich schon erstaunt darüber, welch mächtige Kirchenbauten auch in kleineren Ortschaften zu finden sind. Wenn man bedenkt unter welchen Bedingungen sie entstanden sind, ist das schon sehr beeindruckend.


Die Wunderblutkirche St. Nikolai in Bad Wilsnack in der brandenburgischen Prignitz war bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts das berühmteste Wallfahrtsziel in Nordeuropa.
Grund war die Entdeckung dreier unversehrter Hostien nach einem Brand am 16. August 1383. Mehr als 170 Jahre lang wanderten hunderttausende Pilger auf mehreren Wallfahrtswegen nach Wilsnack, um das Heilige Blut zu besuchen. Je eine Meile Weg zur Wallfahrtskirche gab einen Tag Ablass; eine Umrundung gab 42 Tage Ablass.
Die Pilgerbewegung fand im Jahre 1552 ein jähes Ende, als der erste evangelische Pfarrer von Wilsnack, Joachim Ellefeld, die Überreste der Wunderbluthostien verbrannte.
Die Wunderblutkirche wurde zum Wahrzeichen des Kurortes Bad Wilsnack in der Prignitz. Sie ist als „Offene Kirche“ täglich geöffnet. Ein Förderverein setzt sich für den Erhalt der Kirche als kultur- und kirchengeschichtliches Denkmal ein und organisiert unter anderem Wanderungen auf dem alten Pilgerweg von Berlin nach Bad Wilsnack.
In der Hansestadt Lübeck (Schleswig-Holstein) erinnert das Kleverschusskreuz, ein Wegekreuz aus dem Jahr 1436, bis heute an die Pilger, die sich von dort auf den Weg nach Wilsnack machten. (Quelle: Wikipedia)

Wer noch mehr über die Geschichte der Kirche erfahren möchte, kann hier nachlesen.













Am Ende meines Rundgangs um die Kirche entdeckte ich zu meiner großen Freude ganz oben auf dem Kirchendach diesen Turmfalken, der aber selbst für mein Teleobjekt viel zu weit weg war. Deshalb habe ich noch einen Bildausschnitt mit eingefügt.




Vielen Dank für's Anschauen!

Kommentare:

  1. Ein wahrlich kraftvolles Gebaeude mit einer interessanten und eindrucksvollen Architektur! Eine schoene Bildergalerie Jutta - und der Falke? Das Tuepfelchen auf dem i!

    Danke fuer das Taschencompliment, die gehaekelten sind eigentlich mehr eine Ausnahme, normalerweise naehe ich sie. Was ich damit mache? Ich verkaufe sie. :-

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  2. Prima opnames Jutta.... goede composities !

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  3. ...ein imposantes Bauwerk, liebe Jutta,
    ja kaum vorstellbar, mit welchen Mpühen und welchem Kraftaufwand diese Kirche gebaut wurde...interessant ist diese Bogenhaus (?), das bis über die Mauer geht...hast du gesehen, was da drin ist?
    der Turmfalke ist schön...

    lieber Gruß von Birgitt

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  4. Mich wundert immer wieder was für tolle Bauten die früher mit den damals zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln hinbekommen haben. Dagegen sind manche heutigen Bauwerke fast langweilig. Aber es ist halt auch viel Blut und Schweiß geflossen. Interessant ist auch die Geschichte der Kirche. Danke für's Zeigen.
    Und der kleine Falke ist natürlich richtig süß.

    lieben Gruß
    Brigitte die Weserkrabbe

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  5. Liebe Jutta,

    das sind absolut fantastische Perspektiven, klasse fotografiert.

    Liebe Grüße zu dir von Mathilda

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  6. Ahhhh - tolle Bilder, liebe Jutta! Ich liebe diese Backsteinarchitektur so. Warum, weiß ich gar nicht, aber es ist so. Diese Kirche ist beeindruckend, aber du hast doch auch den Falken noch sehr gut getroffen, finde ich.
    Herzliche Grüße
    Elke

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  7. Ich finde es gut, dass solche alten historischen Gebäude erhalten werden und dass diese Kirche sogar einen Bewohner hat.
    Grüßle Bellana

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  8. Wow, was für ein imposantes Bauwerk, liebe Jutta. Dem kann das mächtigste Unwetter nichts anhaben. Es ist immer wieder faszinierend, wie akkurat die das damals hinbekommen haben. Vorallem diese Bögen, einfach genial.

    Hab einen schönen Tag. Bei mir sind heute "Aufräumarbeiten" im Garten angesagt.

    Ich sende liebe Grüße, Andrea

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  9. Liebe Jutta,
    das ist ja schofel, diese 3 Hostien zu verbrennen. Nicht zu glauben! Erinnert jetzt an die Mohammedaner die die Kulturerbe-Stätten demolieren.
    Deine Aufnahmen sind wundervoll. So hohe Fenster sind wahrlich nicht einfach einzugangen.
    Diese Art Brückenhäuser sehen ja super aus.
    Und der alte Durchgang vermutlich in den Hof, der gefällt mir auch so gut.
    Ein großartiger Rundgang, ich bin sehr gern mitgegangen.
    Liebe Grüße Bärbel

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  10. Oh, sehr interessant. Bad Wilsnack kenne ich eigentlich nur durch die schönen Therme. Aber im Ort selbst war ich nie. Um so interessanter von der riesigen Kirche zu hören und ihrer Bedeutung. Und der Falke ist ja wirklich der Höhepunkt deiner Erkundungen. Sozusagen die Belohnung für dein gutes Auge. Ich finde nämlich, dass du tolle Perspektiven gefunden hast.
    Schönes Wochenende!
    LG Silke

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