Charlottenburg ist ein Ortsteil im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. 1705 als Stadt gegründet, wurde Charlottenburg 1893 zur Großstadt. Bei der Eingemeindung 1920 nach Groß-Berlin wurde daraus der eigenständige Bezirk Charlottenburg. Nach der Fusion mit dem damaligen Bezirk Wilhmersdorf zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bei der Verwaltungsreform 2001 wurde Charlottenburg zum Ortsteil.
2004 erfolgte eine Neuordnung der Ortsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, wodurch das Gebiet des ehemaligen Bezirks in die Ortsteile Westend, Charlottenburg-Nord und Charlottenburg aufgeteilt wurde. (Quelle: Wikipedia)
In der vergangenen Zeit habe ich Euch ja schon Einiges gezeigt, was ich auf meinen Spaziergängen durch den Ortsteil Charlottenburg gefunden habe. Einen Post über das Charlottenburger Schloss wird als Nächstes noch folgen.
Für mein Berlin-ABC habe ich mir aber eine kleine Oase ausgesucht, die zwar nicht weit vom Charlottenburger Schloss entfernt liegt, aber an dem die meisten Berlin-Touristen sicher vorbeirennen - den Klausener Platz.
Die vierflügelige Kirchen- und Klosteranlage der St. Kamillus Kirche wurde 1931-32 von Hermann Mohr in geschlossener Bebauung mit Anklängen an die Neue Sachlichkeit errichtet. Die Kirche ist ein Hochbau und geht bis zur dritten Etage, darüber befindet sich bis zur 7. Etage das Seniorenheim St. Kamillus mit 40 Bewohnerinnen und Bewohnern.
Der Platz war von 1844 bis 1889 zunächst ein Reitplatz der Garde du Corps aus den Kasernen gegenüber dem Charlottenburger Schloss.
Die um 1900 entstandene Bebauung hat den Zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden, die in den Jahren 1972 - 1974 aufwendig saniert wurde. Unter Mitwirkung der ersten Berliner Mieterinitiative "Sanierung ohne Verdrängung" kam es im Resultat zu dem Modellprojekt "Behutsame Stadterneuerung".
Somit ist ein Kiez mit seinen wunderschönen Alt-Berliner Mietshäusern erhalten geblieben, wo es sich wirklich lohnt, ihn sich einmal anzuschauen.
Vielen Dank für's Anschauen!



































