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Sonntag, 31. Oktober 2010

Wanderwege - Teil 1

Vom S-Bahnhof Wannsee bis zum Grunewaldturm


Kurz hinter dem Bahnhof ging es durch eine ruhige Wohnsiedlung und nach ungefähr einer halben Stunde erreichte ich den Grunewald. Das Landschaftsschutzgebiet Grunewald ist mit seinen 4.500 ha eines der größten Naherholungsgebiete im Südwesten Berlins.


Ein herrlicher Waldweg führte mich am Strandbad Wannsee vorbei. Das 1907 eröffnete Strandbad war das erste und größte Binnenseebad Deutschlands. Die 1929/30 zum "Weltstadtbad" umgebaute Anlage bietet heute bis zu ca. 30.000 Gästen Platz.



Weiter durch wunderschönen Mischwald, wo man nach Herzenslust wie als Kind durch's Laub stapfen kann, kommt man direkt an den See.



Bei schönem Wetter hat man hier einen herrlichen Ausblick auf unzählige Segelboote. Ein Ort der zum Verweilen einlädt.



Der Wanderweg geht nun weiter am Wannsee entlang und man hat immer wieder einzigartige Ausblicke.



Auf dem letzten Stück musste ich noch einmal einen kleinen Anstieg bewältigen, um zum Grunewaldturm zu kommen. Hier habe ich dann nach fast 4 Stunden meine Wanderung mit einer tüchtigen Stärkung beendet.


Der Grunewaldturm ist 55 m hoch und wurde 1899 als Ehrenmal zur Erinnerung an den hundertsten Geburtstag des 1888 verstorbenen preußischen Königs Wilhelm I. eingeweiht. Leider war die in 33 m Höhe gelegene Aussichtsplattform wegen Bauarbeiten gesperrt.

So konnte ich den abschließenden Blick über den Wannsee nicht genießen und auch nicht im Bild festhalten


Vielen Dank für's Anschauen!

Montag, 25. Oktober 2010

Dunkel war's



Dunkel war's, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss'ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und auf einer grünen Bank,
die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm 'ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr',
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

(Autor unbekannt)



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Sonntag, 24. Oktober 2010

Ein Spiel mit Licht und Schatten









Diese Fotos entstanden im Botanischen Garten Berlin


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Dienstag, 19. Oktober 2010

Botanische Kuriosität

Dieses krautige Gewächs aus dem Mittelmeerraum, das inzwischen auch in unseren Regionen wächst, wird zwar als Heilkraut geführt, ist aber hochgiftig. Es ist die Springgurke (Spritzgurke, Eselsgurke), die zu den Kürbisgewächsen gezählt wird und wirklich eine botanische Kuriosität darstellt.

Beim Reifeprozess entwickelt sich in den kleinen Gürkchen ein hoher Überdruck. Ist der richtige Reifegrad erreicht, wird die Gurke durch Berührung oder auch von alleine vom Stiel abgesprengt, wobei an dieser Stelle ein kleines Loch entsteht, durch das die schleimigen Kerne entweichen. Das wirkt wie ein "Düsenantrieb" und so kann ein Gürkchen bis zu 10 m weit fliegen.






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